Satzung
Zentrum für klinische Homöopathik - Kassel e.V.
 

§ 1 Name, Rechtsform und Sitz
Der Verein führt den Namen „Zentrum für klinische Homöopathik – Kassel e.V.“. Der Verein hat seinen Sitz in Kassel und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Kassel eingetragen.

§ 2 Vereinzweck
(1)   Zweck des Vereins ist die Förderung der klassischen Homöopathie im Sinne Samuel Hahnemanns. Hierzu plant, gestaltet und führt der Verein Vorträge, Kurse, Arbeitskreise, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen durch.
(2)   Der Verein fördert im Rahmen seiner Möglichkeiten wissenschaftliche Arbeiten im Sinne der klassischen Homöopathie.
(3)   Der Verein fördert die nationale und internationale Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und klassisch arbeitenden Homöopathen.

§ 3 Mitgliedschaft
(1)   Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden, der den Vereinszweck bejaht und fördern will.
(2)   Ehrenmitglieder werden von der Mitgliederversammlung ernannt.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

§ 4 Mitgliedsbeitrag
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags und die Fälligkeit werden in der Mitgliederversammlung festgelegt. Hiervon ausgenommen sind die ernannten Ehrenmitglieder.

§ 5 Ende der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

(1)   Die schriftliche Austrittserklärung zum Ende des Kalenderjahres muss bis zum 30. September dem Vorstand vorliegen.
(2)   Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen in grober Weise verstößt, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Das betreffende Mitglied kann innerhalb einer Frist von drei Wochen Widerspruch beim Vorstand erheben. In diesem Fall stimmt die nächste Mitgliederversammlung über den Ausschluss ab.

§ 6 Haushaltsführung und Verwendung der Vereinsmittel
(1)   Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr. Der Vorsitzende hat die Jahresrechnung durch zwei von der Mitgliederversammlung bestimmte Rechnungsprüfer prüfen zu lassen. Über das Ergebnis der Prüfung ist dem Vorstand und der Mitgliederversammlung zu berichten.
(2)   Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, welche dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 7 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 8 Mitgliederversammlung
(1)   Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Sie hat folgende Aufgaben:
a)   Sie beschließt die Satzung des Vereins und etwaige Änderungen.
b)   Sie legt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins fest.
c)   Sie wählt den Vorstand (§ 9) und bestimmt die beiden Rechnungsprüfer (§ 6 Abs. 1).
d)   Sie bestimmt die Höhe des Mitgliedsbeitrags (§ 4) und genehmigt den Haushaltsplan.
e)   Sie nimmt den Rechenschaftsbericht des Vorstands entgegen und erteilt Entlastung.
f)    Sie kann Beschlüsse des Vorstands ändern oder aufheben.
g)   Sie kann Ehrenmitglieder ernennen.
h)   Sie kann die Auflösung des Vereins beschließen.

(2)   Die Mitgliederversammlung soll mindestens einmal im Jahr stattfinden. Sie muss einberufen werden, wenn der Vorstand dies beschließt oder wenn dies mindestens der fünfte Teil der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt. Die Einberufung erfolgt schriftlich; die Einladungen mit Tagesordnung sind mindestens drei Wochen vor dem Versammlungstag abzusenden. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden einberufen und geleitet. Das Protokoll der Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden unterzeichnet.

(3)   Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Eine Vertretung von Abwesenden durch Bevollmächtigte ist bei der Stimmabgabe zulässig. Die Bevollmächtigung ist durch schriftliche Erklärung des bevollmächtigenden Mitglieds nachzuweisen.

(4)   Anträge auf Änderung der Satzung sind den Mitgliedern spätestens bei der Einberufung der Mitgliederversammlung im Wortlaut mitzuteilen. Zu einem Beschluss über die Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich. Die Auflösung des Vereins kann ebenfalls nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

(5)   Wahlen werden geheim und mit Stimmzetteln vorgenommen; es kann offen gewählt werden, wenn kein anwesendes Mitglied widerspricht. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat. Wird eine solche Mehrheit bei der Wahl nicht erreicht, so findet zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen eine Stichwahl statt, bei der die Stimmenmehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

§ 9 Vorstand des Vereins
(1)   Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Der Vorstand besteht aus:
       1. Vorsitzenden zugleich GeschäftsführerInn,
       2. Vorsitzenden, StellvertreterInn
und dem ProtokollantInn.

(2)   Die Mitglieder des Vorstands werden auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist möglich.

(3)   Der Vorstand ist für alle Aufgaben zuständig, die sich aus der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung ergeben. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter; sie sind je einzeln zur Vertretung berechtigt. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der Stellvertreter nur im Verhinderungsfall des Vorsitzenden zur Vertretung berechtigt ist.

(4)   Der Vorstand wird vom Vorsitzenden einberufen. Er ist einzuberufen, wenn zwei andere Vorstandsmitglieder dies unter Mitteilung des zu behandelnden Antrags verlangen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Es entscheidet die einfache Mehrheit, bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Ein Beschluss des Vorstands kann auch auf schriftlichem Weg gefasst werden, wenn kein Vorstandsmitglied diesem Verfahren widerspricht.

§ 10 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit herbeizuführen. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an die Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart.


Kassel, 13.01.2005


Der Vereinsvorstand besteht seit dem 20. Mai 2012 aus:

Claudius D. Kersting, 1. Vors.

Christian Grünemei, stellv. Vors.

Acharaphorn Reuß-Kersting